57. Jahrestagung der ÖGPÄRC | WIEN

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach unserem interessanten Ausflug mit der Jahrestagung der ÖGPÄRC 2018 in das schöne Südtirol, was damals sicherlich ein Experiment dargestellt und sich als überaus erfreulich erwiesen hat, war mein Ansinnen für heuer, die Jahrestagung in Wien zu organisieren.

In Folge der immer wieder aufkeimenden Diskussionen, ob wohl ausreichend Gerechtigkeit in der Programmgestaltung und somit Anerkennung unserer beiden Sparten – rekonstruktive und ästhetische plastische Chirurgie – gewährleistet wären, habe ich mir erlaubt, einen salomonischen Kunstgriff anzuwenden. Es hat nicht langer Überredungskünste bedurft, um einerseits Frau Prof.in Dr.in Christine Radtke, MBA, FEBOPRAS für den rekonstruktiven Programmteil und andererseits Frau Doz.in Dr.in Greta Nehrer für das Organisieren der ästhetischen Vorträge zu gewinnen. Beide Damen haben von Anfang an mit Elan und Engagement dafür gesorgt, dass ein ausgewogenes Programm zustande gekommen ist und hochkarätige Vortragende aus dem In- und Ausland gewonnen werden konnten. Somit hatte ich selbst den Kopf frei, um mich vor allem um den Rahmen im schönen Palais Niederösterreich sowie um den Galaabend im Wiener Rathaus zu kümmern. Eben jener Galaabend wird nicht nur ein Netzwerktreffen darstellen, sondern in Form eines typischen Wiener Balles mit hochwertiger kulinarischer und önologischer Verpflegung sowie musikalischer Aufwertung durch Orchestermusik im „alles Walzer“ bis zum „Brüderlein fein“ gipfeln. Ein Jungdamen- und Jungherrenkomitee, geführt von der Tanzschule Rueff, wird die tänzerische Eröffnung durchführen, ehe erstmalig der Nikoladoni-Preis für das Lebenswerk einem plastischen Chirurgen überreicht werden wird.

Herr Markus Kienmayer hat als Vertreter der Kongressorganisationsfirma convention.group mit seinen Mitarbeiterinnen erfolgreich dafür gesorgt, dass viele Firmen als Sponsoren bei der Tagung präsent sein werden und garantiert durch seine Expertise für einen reibungslosen Ablauf des gesamten Kongresses. Es ist ihm sogar gelungen, für unsere Jugend und die Junggebliebenen ein Clubbing im berühmten Volksgarten zu organisieren.

Um das Sujet, welches unser Programmheft ziert, zu erklären: Es handelt sich um ein Originalbild der international renommierten und anerkannten Künstlerin Sabine Wiedenhofer, das den Titel „Se non è vero, è ben trovato“ (zu Deutsch „Wenn nicht wahr, so gut erfunden“) trägt. Speziell in Hinblick auf unsere oft täglich gestellten Aufgaben in der plastischen Chirurgie erschien es mir überaus passend, da wir doch, sowohl bei aufwändigen Rekonstruktionen als auch in der ästhetischen Chirurgie, uns immer wieder der Aufgabe des Tarnens und Täuschens stellen.

Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche sowie informative Tagung und eine schöne Zeit in Wien verbleibe ich

Ihr
Boris Todoroff
Präsident ÖGPÄRC